Geschichte
Eine Übersicht in Stichworten der Schulgeschichte von Hinwil
1537
Der erste bekannte Lehrer Herr Fries unterrichtete in seiner Stube.
1680
Das Haus zur Linde wird gekauft und als Schulhaus hergerichtet.
1717
Die Schule Wernetshausen wird abgetrennt. Das Schullokal befindet sich im Haus des Schulmeisters.
1750
Die Schule Unterbach (Orn) entsteht.
1763
Die Schulwacht Erlosen-Bossikon trennt sich von der Zivilgemeinde Unterholz und betreibt eine eigene Schule.
1781
Die Schule Girenbad die seit 1752 erwähnt wird wird für definitiv erklärt und ist mit Niderhaus ein Schulkreis.
1815
Schulgemeinde Ringwil baut ihr eigenes Schulhaus
1828
Abtrennung der Wacht Hadlikon. Die Zivilgemeinde Hadlikon erklärt sich als Schulgemeinde und baut ein Schulhaus.
1832
Der Kanton erlässt ein neues Unterrichtgesetz
1833
Das neue Unterrichtsgesetz tritt in Kraft, Beginn der Zürcher Volksschule
Niderhaus kauft sich von der Schulgemeinde Girenbad los und schliesst sich Ried-Wald an.
Am 18. September 1833 erschien das Gesetz über die Sekundarschule. Der Kanton wurde in 50 Schulkreise eingeteilt. Hinwil bildete zusammen mit Dürnten, Bubikon und Rüti den 20. Schulkreis. Von den 35 Schülern stellte Hinwil 13, Rüti einen. Als Schulzimmer diente die hintere Stube im "Löwen" in Dürnten, ein Raum von 6 x 5 m.
1838
Die Hausväter von Unterbach und Boden (Gemeinde Wald) kaufen sich in die Schule Unterbach (Orn) ein.
1842
Die Höfe Oberhof, Betzholz, Rotenstein und Affeltrangen bilden die Schulgemeinde Unterholz.
1851
Die Zivielgemeinde Orn baut ein Schulhaus
1852
In Hinwil wird das neue Schulhaus eingeweiht
1860
Neueinteilung des Kantons in 60 Schulkreise, Hinwil erhält
eine eigene Sekundarschule.
Die Kirchgemeinde trat gratis ihr Schullokal in der "Linde" der
Sekundarschule ab.
1867
Schaufelberg kauft sich von der Schulgmeinde Girenbad los und schliesst sich Ried-Wald an.
1873
Kauf des Hauses zum Felsenhof durch die Schulgemeinde und Umzug der Sekundarschule von der "Linde" in den "Felsenhof". Abschaffung des Schulgeldes von Fr. 24.- pro Schüler.
1876
41 Schüler besuchen die Sekundarschule.
1881
Schreibmaterial und Tinte werden fortan den Schülern gratis abgegeben.
1895
Da die Zahl der Schüler 50 überschritt wird eine zweite Lehrstelle auf 1896 eingerichtet.
1898
Gründung eines Kindergartens auf dem Gstalden im Hause Greutert.
1900
Einführung der Ganzjahrschule der 7. und 8. Klasse.
1909
Die Schülerzahlen der beiden Lehrstellen ist auf 150 gestiegen; die 3. Lehrstelle wird auf 1. November 1909 beschlossen.
1911
Das neugebaute Sekundarschulhaus neben der Kirche wird eingeweiht.
Festschrift
1911 (Chronikstube Hinwil)
1919
Vereinigung der 8 Schulgemeinden (Hinwil und Aussenwachten) zur Primarschule Hinwil. Übergabe der Schulgüter an den Verwalter der zentralisierten Schulgemeinde am 30. April 1920.
1931
Schaffung der 4. Lehrstelle (Primarschule) und Benützung zweier Zimmer im Sekundarschulhaus. (Rückblick 100 Jahre Sekundarschule) (Chronikstube Hinwil)
1947
Bau des Kindergartengebäudes beim Gstalden.
1950
Schaffung der 5. Lehrstelle in der Primarschule.
1953
Einweihung des neuen Sekundarschulhauses "Breite". Die 1 bis 4. Klasse bezieht das Schulhaus "Mätteli", das von der Sekundarschulgemeinde gratis der Primarschule abgetreten wurde. Das bisherige Primarschulhaus hiess fortan Schulhaus Dorf, dort war der zweite Kindergartenuntergebracht. Die 5. bis 8. Klasse bezog mit der Sekundarschule zusammen das neue Schulhaus Breite. Festschrift 1953 (Chronikstube Hinwil)
Die Primarschule errichtet die 6. und 7. Lehrstelle und einen zweiten Kindergarten.
1959
Neues Volksschulgesetz mit Dreiteilung der Oberstufe (Sekundarschule, Realschule und Oberschule) wird angenommen.
1960
Feier 100 Jahre Sekundarschule Hinwil (Spiel Mixed-Grill) (Chronikstube Hinwil)
1971
Einführung der neunjährigen Schulpflicht für alle.
1972
Am 30. September 1972 weiht die Oberstufe die Erweiterung der Schulanlage "Breite" mit Turn- und Schwimmhalle ein.
1998
Die Oberstufe Hinwil wird eine teilautonome Schule mit einer Schulleitung. In der Folge wird die dreiteilige Sekundarschule in eine gegliederte Schule mit 2 Stammklassen und Niveauunterricht umgewadelt.
2005
Einweihung des Schulhaus "äis" am 9. Juli 2005
2008
Die Weiler Egg, Schufelberg, Niderhus und Bettschwändi kommen in die Primar- und Oberstufenschulgemeinde zurück. Der Weiler Unterbach und Boden gehen zu Wald. Die Schulgemeinden und die Politische Gemeinde sind nun deckungsgleich.
Am 30. November 2008 wird die Schaffung einer Einheitsgemeinde (Vereinigung der Schul- und Politischengemeinde) abgelehnt.
2009
Am 27. September 2009 befürworteten die Stimmbürger einen Zusammenschluss der Primar- und Oberstufenschulgemeinde. Die Schulzusammenführung wird auf die nächste Amtsperiode 2010/2014 eingeführt.
